Daten und Fakten

(Vor)Geschichte
Hier erscheint in Kürze ein Artikel über die Anfänge des Tennisclubs Vöcklabruck, wie sie wohl kaum einer kennen wird - Gott sei Dank nur kaum:

Helmut Kosch half mir, zu den Ursprüngen des TC Vöcklabruck zurückzukehren und die Vereinsgeschichte bis ins wahre Gründungsjahr 1909 zurückzuverfolgen. Nie da gewesene bzw. vergessen geglaubte oder in Vergessenheit geratene Unterlagen und Wissen um diese Zeit hat mir Helmut zur Verfügung gestellt und ich darf versuchen, diese in Wort und Bild den Interessierten näher zu bringen.

Freuen Sie sich mit uns, wenn wenn wir einen Blick in die Geschichte werfen und unter anderem auch das Tennis um die Jahrhundertwende versuchen ihnen näher zu bringen!

Geschichte
1907 - Der Tennisclub Vöcklabruck wird erstmals als solcher erwähnt; Informationen zu diesem Teil der Geschichte folgen (siehe oben).

1927 – Ohne formelle Vereinsgründung legen einige Vöcklabrucker Bürger mit selbst aufgebrachten Mitteln auf einem Gemeindegrundstück zwischen Kunstmühle und Stadtpark einen privaten Tennisplatz an und führen den „Weißen Sport“ in Vöcklabruck ein. Während des Zweiten Weltkrieges verfallen die Plätze – sie dienen 1945 bis 1950 der Besatzungsmacht als militärischer Fuhrpark und Lagerplatz.

1954 – Gründung des Tennisclubs Vöcklabruck unter DDr. Siegfried Mitterhammer als ersten Präsidenten, obwohl in den Nachkriegsjahren die Wirtschaftslage so angespannt war, dass öffentliche Stellen weder Interesse noch Mittel aufbrachten, eine neue Sportanlage zu schaffen. Umso höher einzuschätzen ist die Leistung jener damaligen Tennisfreunde, die sich in diesen Jahren zusammenschlossen, um diesem Sport ein neues Betätigungsfeld zu eröffnen. All jenen Personen und Stellen, die den Tennissport in Vöcklabruck so tatkräftig förderten sei gedankt. Der Club legt auf dem zuvor genannten, gemeindeeigenen Grundstück 4 Tennisplätze neu an: 1 Single- und Trainerplatz, 3 Doppelplätze, von denen nur zwei Normalmaße aufweisen. Auf einem Platz wiesen nicht einmal die Linien die Sollmaße auf – Tennis gespielt wurde trotzdem. Das „Clubhaus“, eine Bauhütte, bestand aus einem Vorhangabteil als Umkleidekabine, einer Waschmuschel und einem kleinen hölzernen Anbau: Dem WC. Unter Trainer-Original Gustl Neumaier (+) erfreuten sich etwa 100 Mitglieder am Tennissport.

1967/1968 – Die Tennisplätze müssen Parkplätzen weichen, dafür errichtet die Stadtgemeinde eine neue, moderne Tennisanlage am heutigen Standpunkt nördlich der ÖBB-Vöcklabrücke und vermietet sie langjährig an den TC Vöcklabruck, dem seit 1961 Dr. Sepp Peterlunger vorsteht. Seinem Wirken war es in erster Linie zuzuschreiben, dass der TC Vöcklabruck heute über eine wunderschöne Tennisanlage verfügt.

1968 – Eröffnung der neuen Anlage, die 6 Doppelplätze und ein modernes Clubhaus ihr Eigen nennen darf. Tennis wird populär in Vöcklabruck, womit eine bedeutende Ausweitung der sportlichen Aktivitäten einhergeht.

1977 – 2 Übungsplätze werden dazugebaut. Tennis entwickelt(e) sich vom Exklusivsport zum echten Breitensport und der Tennisclub Vöcklabruck trug dieser Entwicklung mit einem erweiterten Platzangebot Rechnung.

1979 – Der Tennisclub Vöcklabruck entwickelt sich zu einem Großclub: Die Mitgliederzahl dieser Tage macht den TC Vöcklabruck zum drittgrößten Tennisverein des Landes Oberösterreich.

Sportliche Entwicklung und Philosophie des TC Vöcklabruck seit 1979
Seit der Vereinsgründung kann der Tennisclub Vöcklabruck auf eine lückenlose, 40jährige Meisterschaftsgeschickte zurückblicken.

Waren es 1979

1 Damenmannschaft in der höchsten oberösterreichischen Spielklasse
2 Herrenmannschaften in der 2. Landesliga und der 1. Klasse
1 Seniorenmannschaft in der Landesliga
1 Jugendmannschaft, die 1978 den landesweit 5. Platz belegte

sind es heute

2 Damen +35 Seniorinnenmannschaften in der Landesliga und der Regionalliga
1 Herrenmannschaft in der 1. Klasse
1 Herren +35 Mannschaft (seit 2008)
2 Herren +45 Seniorenmannschaften in der Regional- und der 1. Klasse
2 Jugendmannschaften U16 (Meistertitel 2007 mit Philipp Juhasz und Stefan Teufelberger) und U18 (Meistertitel 2008 mit Philipp Juhász und Philipp Holzleithner)in der Bezirks- und Regionalklasse

Bekanntlich macht man im Sport nur Fortschritte, wenn sich Trainingsfleiß und Talent ergänzen. Die Teilnahme an Wettkämpfen respektive der Meisterschaft lässt die Spieler zusätzliche Erfahrungen sammeln, die wiederum allen Vereinsmitgliedern zugute kommen. Aufgrund dessen und der Möglichkeit, Tennis als Mannschaftssport und damit verbunden als freundschaftlich-sportliche Beschäftigung auszuüben, erfreut sich die Mannschaftsmeisterschaft großer Beliebtheit und ist dem Verein ein besonderes Anliegen.

Seit Bestehen des Mannschaftssports in Vöcklabruck ist der Verein seiner Philosophie treu geblieben, dass nicht eine Einkaufspolitik sondern die Heranbildung eigener Spieler ein Fundament für einen soliden sportlichen Spielbetrieb bildet. Dem entsprechend wird im Club auch der vorhandene Nachwuchs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gefördert und stellt eine der vordringlichsten Aufgaben dar. An dieser Stelle ist allen aktiven Spielern, den Förderern, Gönnern und Engagierten ein großes Lob und Dank auszusprechen!

In den Satzungen des TC Vöcklabruck heißt der Vereinszweck sinngemäß: „Pflege des Tennissports und der Geselligkeit“. Voraussetzung dafür ist es, einen Verein weltoffen, parteipolitisch unabhängig und jeder Person zugänglich zu halten, die sich dem Tennissport oder den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verschreiben will. Anstand, Kameradschaft und die Fähigkeit, sich in eine Gemeinschaft einzufügen und sie zu bereichern sind Eigenschaften, die dem Verein und seinen Mitgliedern gleichermaßen am Herzen liegen. Diese Voraussetzungen und die Unabhängigkeit ist für diesen Verein selbstverständlich und unabdingbar.
Der Verein und sein Leben
Nach einem vergleichsweise gut überstandenen Tief des gesamten Tennissport in den letzten Jahren, darf sich der Tennissport wie auch der Verein über ein gestiegenes und weiter steigendes Interesse freuen.
Es sei hier der Vergleich mit einem Lagerfeuer gesucht, das – ein guter Glutstock vorausgesetzt – mit wenigen Handgriffen und Scheitern wieder entzündet werden kann. Den guten Voraussetzungen ist es also ebenso zu verdanken wie den unzähligen Helfern, die Stück für Stück das Feuer wieder entfacht haben.

An dieser Stelle will Familie Kosch gedankt werden, die um Familienoberhaupt (Günther) Helmut Kosch (+ 10.01.2011) sich um den Verein, den Tennissport und den Mitgliedern des TC Vöcklabruck Jahrzehnte lang angenommen haben. Unvergessen bleiben die Kochkünste von Traudl Kosch (+ 15.01.2008) und der herzliche Umgang mit den Gästen.

Seit 2005 erfreute sich der Verein der gastwirtschaftlichen Künste von Maria und Gerhard Fencl. Zusammen mit dem Vorstand, dem Wilhelm Hüttl tatkräftig und unter Einsatz all seiner Möglichkeiten bis 2016 vorstand, wurde mit verschiedenen gesellschaftlichen und sportlichen Events der Verein wieder aus seinem Nickerchen gerufen – ein Tiefschlaf war es nie.

Seit 2017 führen Anita und Vera die Gastronomie im TCVB unter dem Namen "s'Platzl", nachdem Maria und Gerhard Fencl sich in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet haben.

Der Verein blickt also zuversichtlich in die Zukunft, darf auf weitere Zugänge auf sportlicher und gesellschaftlicher Ebene hoffen, bedankt sich bei allen Unterstützern und Mitgliedern und verbleibt

mit sportlichen Grüßen.

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